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Eigene
Erfahrungen mit Bardinos
Da
ich bereits seit vielen Jahren aktiv im Tierschutz
tätig bin, heute besonders im Auslandstierschutz,
habe ich viele Berührungspunkte mit Hunden und
konnte viel über sie lernen. Fast genauso lange kenne
ich die Rasse Bardino und bin unter anderem,
der Tierhilfe Fuerteventura e.V., bei der
Vermittlung von Hunden behilflich und natürlich
liegen mir "meine" Bardinos besonders am
Herzen!
Wer einmal einen Bardino in der Sonne liegen sah -
und das Fell des Bardino auténtico schimmert bei
einem bestimmten Sonnenlichteinfall wirklich grünlich
- wird den Anblick nie vergessen. Ich war richtig
euphorisch als ich vor vielen Jahren auf Lanzarote
bei einem Ziegenbauern meinen ersten "grünen
Hund" sah!
Meine Familie und ich sind wirklich überzeugte
Bardino-Anhänger und ich mag neben dem Bardino
noch alle grossen Hunderassen und auch ganz
besonders den Presa Canario / Dogo Canario. Auch
schlägt mein Herz für Doggen, Irische
Wolfshunde, Molosser, Schäferhunde, nordische
Hunde und alle sogenannten
"Anlagehunde"!
Besonders gerne mag ich Schäferhund-Bardino-Mischlinge,
da diese einfach super intelligent und gelehrig
sind. Sie haben meist von beiden Rassen die
positiven Eigenschaften abbekommen. Wie sagte mal
ein glücklicher Hundebesitzer zu mir:
"dieser Hund ist die glückliche Vereinigung
zweier hervorragender Rassen!" Und so sehe
ich es auch.
Es ist schon
faszinierend, egal wo der Bardino einmal
mitmischte und sich fortpflanzte, irgendwo sieht
man immer wieder die typische Stromung.
Wir schätzen
unsere Bardinos und ihr Wesen wirklich sehr. Sie
sind, obwohl sie in ganz unterschiedlichem Alter
zu uns kamen, absolut kinderlieb und sehr anhänglich,
blieben von Anfang an problemlos alleine und
lernten schnell. Diese Hunde sind sehr dankbar und
würden alles für uns tun. Wir sind uns ihrer
Liebe gewiss und geben ihnen das zurück, was sie
in der Zeit ihres vorherigen Lebens auf der
Strasse oder an der Kette vermissen mussten.
Besonders hervorheben möchte ich die Kinderliebe
unserer Bardinos. Sie lieben Kinder über alles.
Auch andere, fremde Kinder sind bei uns immer
herzlich willkommen.
Bardinos sind Fremden gegenüber oft misstrauisch,
aber genau das ist es, was mich an diesen Hunden
so fasziniert. Unser Grundstück und Haus wird
tadellos von ihnen bewacht. Gerade nachts sind die
Hunde "hellwach". Wer einmal das tiefe
Knurren der Bardinos gehört hat, wird es nicht so
schnell vergessen.
Der Bardino
braucht, genau wie alle anderen Hunde, eine
konsequente Erziehung. Ich warne jeden zu glauben,
der Bardino sei ein Hund, den man nach ein paar
Tagen von der Leine lassen kann. Bevor ein Hund
nicht seinen Namen kennt und keine Grundkommandos
wie: SITZ! PLATZ! BLEIB! HIER! FUSS! kann,
sollte jeder Hund an der Leine bleiben!
Einen Hund in einem Wald oder an einer befahrenen
Strasse frei laufen zu lassen, halte ich persönlich
für grob fahrlässig. Es sei denn, man hat den
Hund so gut erzogen, dass man ihn aus jeder, aber
auch wirklich jeder Gefahrensituation abrufen
kann. Das kurze Glück in Deutschland kann durch
einen Autounfall schnell beendet sein. Daher,
bitte erst erziehen, dann von der Leine lassen und
jeden Tag konsequent mind 2x 15 Minuten mit dem
Hund üben. Beenden Sie die Übung immer mit einem
positiven Erlebnis für den Hund. Merke: Das wahre
Gesicht eines Hundes zeigt sich immer nach 6
Wochen, ob aus einem Tierheim, einer Pflegefamilie
oder vom Züchter. Dies ist bei ALLEN Hunden so!
Ich rate bei
Bardinos ganz klar zur Kastration, wenn sie nicht,
wie auf der Insel als reinrassige Bardinos zur
Zucht eingesetzt werden. Das Leben mit einem
kastrierten Hund ist einfach leichter als mit
einem unkastrierten Tier. Ausserdem hört das ständige
Markieren der Rüden auf.
Bardinos bekommen relativ früh eine sogenannte
"weisse Schnauze". Lassen Sie sich also
bitte nicht davon täuschen. Meist sind die Hunde
jünger als sie aussehen!
Oft werde ich gefragt, ob die Hündinnen nicht
leichter im Handling sind. Dies kann ich so nicht
beantworten. Mir liegen Rüden mehr als Hündinnen.
Daher tendiere ich immer zu Rüden. Ich habe
festgestellt, dass es bei südländischen Hunden,
besonders bei kastrierten Tieren, keinen
Unterschied macht ob es ein Rüde oder eine Hündin
ist. Hündinnen sollen anhänglicher und leichter
zu erziehen sein, dies kann ich so nicht bestätigen.
Was
ich auch noch ganz faszinierend finde, Bardinos
neigen dazu an anderen Hunden zu
"knabbern". Dies ist etwas ganz arg
liebes von Seiten der Bardinos und manche Bardinos
machen das auch schon mal bei ihren Menschen und
man fühlt sich dann wirklich
"angeknabbert" oder "zärtlich
gezwickt". Sehen Sie es als einen
Liebesbeweis an, denn nichts anderes ist es.
Meine Familie und ich empfinden die Bardinos als
sehr angenehme Zeitgenossen und wir würden uns
immer und immer wieder für diese Rasse
entscheiden, denn sich für einen
"Bardino" oder einen Bardino-Mischling
zu entscheiden, ist immer eine gute Wahl!!
Diese Rasse können wir alle von ganzem Herzen nur
empfehlen.
Hier finden Sie diese einzigartige Rasse im
Internet:

(klicken Sie bitte auf den Hund)
Oder schreiben Sie mir, ich bin Ihnen gerne bei der Suche und Auswahl nach dem geeigneten Hund für Sie behilflich.
Sollten Sie unsicher sein, ob der Ihnen auf diversen Homepages oder im Tierheim vorgestellte Hund wirklich ein Bardino oder ein Bardino-Mix ist, so schreiben Sie mir bitte. Ich werde gerne versuchen, Ihre Fragen zu beantworten.

Anja Griesand
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